Igor Strawinskys "Die Geschichte vom Soldaten"

23.8.2001

"O.Ö. Rundschau" vom 23.8.2001

Renato Zanella brillierte mit seinem Regiedebüt
Höhepunkt des Abends und von allen mit Spannung erwartet war "Die Geschichte vom Soldaten", Zanellas Regiedebüt. Bei dieser "Anti-Oper" wird auf Gesang ganz verzichtet, stattdessen gibt es einen Erzähler. Otto Sander, der "Tod" im Salzburger Jedermann, sprach diese Rolle. In der "Geschichte vom Soldaten" verkauft dieser die Geige, die seine Seele verkörpert, dem Teufel. Den Soldaten spielte Johannes Krisch, zur Zeit in Salzburg "Jedermanns guter Gesell". Bemerkenswert waren seine hervorragenden Bewegungen. Christian Rovny sprach und tanzte den Teufel. Rovny ist Solotänzer an der Wiener Staatsoper, stach aber auch durch seine gute schauspielerische Leistung hervor.
"Die Kunst des Schauspiels habe ich früher nur als Zuschauer gekannt, das heutige Regiedebüt ist ein großer Schritt nach vorne in meiner Karriere", freute sich Zanella nach der gelungenen Aufführung....




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